KI-Agenten und DSGVO: Warum dein Tarif wichtig ist

Shownotes

Wie viel Zugriff braucht ein KI-Agent wirklich und welche Daten solltest du ihm nicht überlassen? Ich schau mir für euch den Einsatz von Claude und Claude Code aus Datenschutzperspektive und ordne Fragen ein, die auch bei anderen KI-Tools relevant sein können.

Das nimmst du aus der Folge mit:
- Tarif und Vertrag prüfen: Unterschiede zwischen privaten und geschäftlichen Angeboten sowie die Bedeutung eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV).
- Datenwege nachvollziehen: Training, Speicherung, Übermittlung in die USA und weitere beteiligte Dienstleister.
- Zugriffe begrenzen: Nur notwendige Ordner und Anwendungen verbinden, mit anonymisierten Testdaten arbeiten und sensible Bereiche ausschließen.
- Risiken erkennen: Lokale Gesprächsverläufe, versteckte Anweisungen durch Prompt Injection und vertragliche Verschwiegenheit.
- Kontrolle behalten: Bei heiklen Aktionen wie dem Versenden von E-Mails eine Bestätigung vorsehen.
- Dokumentation mitdenken: Vertragsunterlagen ablegen, das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten und die Datenschutzerklärung prüfen sowie Regeln und KI-Kompetenz im Team berücksichtigen.

Der praktische Leitgedanke: zuerst Tarif und Vertragsgrundlage prüfen, dann die verarbeiteten Daten und anschließend die benötigten Tools und Verbindungen.

Hinweis: Diese Folge ist keine Rechtsberatung. Tarifbedingungen und technische Einstellungen können sich ändern. Prüfe die für deinen Einsatz geltenden Angaben und hole bei rechtlichen Fragen oder sensiblen Kundendaten fachkundige Unterstützung ein.

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